Lehrwerkstätte Freiburg

Die Berufsfachschule | Technik und Kunst | Freiburg (EMF) ist in vier Abteilungen gegliedert und bietet interessierten Personen die Möglichkeit, ihre berufliche Grundbildung in einer Vollzeitschule zu absolvieren. Das Angebot der Schule umfasst dabei Ausbildungsgänge im Bereich der visuellen Kommunikation – Abteilung eikonEMF –, der industriellen Technik – Abteilung ergonEMF – und der Informatik – Abteilung logusEMF.
Die Lernenden schliessen einen Lehrvertrag mit der Schule ab, die somit die Rolle eines Lehrbetriebs übernimmt. Die schulische Vollzeitausbildung fördert selbstverständlich den Zugang zu höheren Fachausbildungen, dies insbesondere durch die starke Einbeziehung der Kurse der Berufsmaturität – Abteilung scolaEMF.
Als Gegengewicht zum theoretischen Ausbildungsteil umfassen alle Lehrgänge auch einen praktischen Ausbildungsteil. Die ersten beruflichen Erfahrungen, welche die Lernenden so im Rahmen eines Betriebspraktikums oder eines einjährigen Projektauftrags sammeln können, erleichtern ihnen in hohem Masse den Einstieg in den Arbeitsmarkt.
Die berufliche Grundbildung zum Informatiker EFZ bzw. zur Informatikerin EFZ gehört zum technischen Berufsfeld. Das Tätigkeitsfeld der Informatik grenzt an das der Automatik, der Elektronik, des Multimediabereichs und verschiedener kaufmännischer Berufe an, ist dabei jedoch stark auf die technische Komponente ausgerichtet.
Im Bereich der Informatik und der Informatiksysteme werden rasende Entwicklungen verzeichnet. Die Informatik ist heute aus keinem Bereich mehr wegzudenken und von der Industrie über Dienstleistungen, Freizeitbeschäftigungen, den Handel bis zur Kunst omnipräsent. Sie ist sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen unentbehrlich geworden.
Die generalistische Ausrichtung der Ausbildung ermöglicht es angehenden Informatikern und Informatikerinnen, Handlungskompetenzen in den wichtigsten Bereichen der Informatik, d. h. in der Applikationsentwicklung, in Netzwerken und Betriebssystemen, zu erwerben, um sich dann später im Rahmen des Einsatzgebietes ihrer Arbeitgeber oder im Rahmen höherer Studien spezialisieren zu können.
Die vierjährige Ausbildung wird im Rahmen einer schulischen Vollzeitausbildung an Berufsschulen durchgeführt, wobei das letzte Ausbildungsjahr einen praktischen Ausbildungsteil vorsieht, in dem entweder ein Betriebspraktikum absolviert wird oder auftragsbezogene Projekte für Partner bearbeitet werden. Die Ausbildung ist modular aufgebaut und konzentriert sich auf die Entwicklung der Handlungskompetenzen im Rahmen zielgerichteter praktischer Arbeiten. Die Betreuung erfolgt durch Lehrkräfte, die selbst über eine langjährige Erfahrung im industriellen Bereich verfügen.